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September 2009

„Plus 4 = BauderPIR“: die sichere Sanierungsformel


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Stuttgart, September 2009. Tauwasserfrei und bauphysikalisch sicher - so sollen heutige  Wärmedämmlösungen bei der energetischen Sanierung von Steildächern sein. Mit der Bauder Sanierungsformel „Plus 4 = BauderPIR“ gibt es nun einen einfachen Ansatz, um die erforderliche Dicke von Aufsparrendämmungen in Verbindung mit einer bestehenden Zwischensparrendämmung selbst zu ermitteln. Mit dieser einfachen Formel sind Dachprofis bauphysikalisch immer auf der sicheren Seite. Und es entfällt die bisher zeitlich sehr aufwändige, objektbezogene bauphysikalische Berechnung. Als Faustregel gilt, dass die Aufsparrendämmung (WLS 024) vier Zentimeter dicker sein soll als die vorhandene Zwischensparren­dämmung (WLG 040/045).

Kein Ausbau der bestehenden Dämmschicht, kein aufwändiges Entfernen von Holzschalungen oder raumseitigen Verkleidungen. Einfach auf dem alten Dachaufbau eine luftdichte Schicht herstellen und darauf das gewünschte BauderPIR Aufsparren-Wärmedämm­system (WLS 024) verlegen – das ist alles. In nur drei Schritten entsteht auf diese Weise eine sichere und zugleich wirtschaftliche Sanierungslösung. Dazu wird zunächst die Dicke der vorhandenen Zwischensparrendämmung gemessen, nach der Formel „Plus 4 = BauderPIR“ – das Ergebnis: die benötigte Dicke des BauderPIR Aufsparren-Wärmedämmelements, also bei 12 Zentimetern Dämmung zwischen den Sparren, 16 cm auf den Sparren. Dann werden auf dem Altaufbau geeignete Bahnen als luftdichte bzw. feuchtesperrende Schicht verlegt. Falls eine Holzschalung vorhanden ist, kommt hier zum Beispiel BauderTOP TS 75 NSK zum Einsatz. Falls nicht, kann direkt auf den Sparren die Bauder Dampfsperre 40 verlegt werden. Im dritten Schritt erfolgt die Verlegung des ausgewählten BauderPIR-Aufsparrendämmsystems (WLS 024).

Dieses Sanierungsverfahren ist nicht nur schnell, einfach und wirtschaftlich, sondern auch bauphysikalisch ausgesprochen sinnvoll. Denn bei Einhaltung der Formel „Plus 4 = BauderPIR“ liegt der kritische Taupunkt immer außerhalb des alten Dachaufbaus. Dadurch sind Wärmedämmung und Dachkonstruktion vor Schäden zum Beispiel durch Tauwasser sicher. Ein zusätzlicher Vorteil ist die Nutzung der  vorhandenen Wärmedämmung. Ist diese noch intakt, kann sie ihre Funktion zusammen mit der neuen BauderPIR Aufsparrendämmmung auch weiterhin erfüllen. So tragen beispielsweise auch Randleisten­matten, die bei der Sanierung zwischen den Sparren verbleiben, ihren Teil zum Wärme-, Schall- und Brandschutz bei. Für den Bauherrn, der Ausbau- und Entsorgungskosten spart und gleichzeitig eine sehr gute Dämmleistung erhält, rechnet sich die neue Sanierungsformel also in jeder Hinsicht.  


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